Insbesondere Sportler sind in hohem Maße Sonnenbestrahlungen ausgesetzt. Während die klassischen Sonnenanbeter, die stundenlang auf Liegen im Süden in der Sonne brutzeln, die Gefahren des Sonnenlichts inzwischen einschätzen können und (hoffentlich oft) zumindest die Mittagssonne meiden, werden viele Sportarten zwangsläufig auch über die Mittagsonne ausgeführt. Hierzu zählen neben Schwimmen und Radfahren, Wandern und Segeln, insbesondere auch das Golfen. In einer Studie haben wir unlängst das erhöhte Hautkrebsrisiko von Golfern festgestellt.

Diesen Ergebnissen wurde das Hautkrebspräventions- und Therapieprogramm für Sportler an der Hautklinik Hanau entwickelt.

Es umfasst

    • Erstellung des persönlichen Risikoprofils anhand wissenschaftlich fundiertem Punkte-Score. In diesen Punkte-Score fließen neben Hauttyp und Hautdicke und auflichtmikroskopisch erkennbaren Hautalterungsschäden wie Teleangiektasien und solare Elastose auch UV-Index-Stunden ein.
    • Hautkrebsvorstufen sind mit Lichtmikroskopie und konfokaler Lasermikroskopie abgrenzbar. Neben Therapie von Schäden mittels Erbium-Yag-Laser, CO2-Laser, fraktionierter Photothermolyse oder photodynamischer Tumortherapie und/oder ggf. ambulanter Operation wird ein individuelles Risikoprofil und auch ein Präventionsprogramm zur Vermeidung neuer UV-induzierter Hautschäden im Sportbereich aufgestellt. Hierzu gehört auch eine individuelle Lichtschutzdosierung angepasst auf den UV-Index am Sportaustragungsort

Präventionsdiagnostik: Konfokale Laserscanmikroskopie