Der antike Glücksphilosoph Epikur lehrte seine Schüler, durch Freisein von Schmerz Glück zu erlangen. Als zentrale Säulen eines qualitätsvollen Lebens werden in sämtlichen Kulturen Gesundheit und ein körperlich-geistiges Wohlbefinden genannt. Dank besserer Lebensbedingungen und Errungenschaften der Medizin ist das Lebensalter erfreulicher Weise deutlich angestiegen.

 

Doch mit einer höheren Lebenserwartung gehen ebenso ein neues Selbstverständnis des Menschen und neue Ansprüche und Bedürfnisse nach gesundheitsfördernden therapeutischen Angeboten einher. In jedem Fall sind gesundheitsfördernde Maßnahmen präventiv am wirkungsvollsten; das heißt noch vor dem Zeitpunkt manifester Schmerzzustände infolge degenerativer Veränderungen des Bewegungsapparates, sichtbarer Störungen des Hautbildes oder dem merklichen Rückgang kognitiver Fähigkeiten so wie dem Auftreten von Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.